AUF EIN NEUES, EIN ANDERES

Gemeinsam Altes aufbrechen, bewusst werden, kritisch bleiben und achtsam neue Wege denken und gehen. Lasst uns doch Verantwortung übernehmen, selbst entscheiden und unbequem sein, damit für uns Menschen und die Umwelt eine lebenswerte Zukunft geschaffen wird.

Klingt wie ein therapeutischer Weckruf, ist jedoch mehr ein ehrlich gemeinter Aufruf für 2021, so der Jahreswechsel doch noch einmal für eine gute, persönliche Reflexion genutzt wird. Und die Reise dorthin – im Sinne einer Veränderung – nicht wiederum misslingt und wieder in den Zustand des Gewohnten verkommt.

Die Weisen bauen Brücken, die Narren dagegen Mauern.

Auch die strapaziöse Reise mit dem Virus wird ein Ende finden, da sie nicht unendlich ist, sondern nur „lang und ungeheuerlich“. Trotz dieser Strapazen waren wir bereit, sie auf uns zu nehmen. Nicht um das Alte zu durchbrechen und sich dem Neuen zu stellen, sondern um wieder unsere Normalität zu erlangen. Ein falscher Ansatz, aber auch allzu menschlich, wie leider einige Bilder aus den Skigebieten zeigen, die die Granden der Seilbahnwirtschaft mit ihrer Ankündigung mit perfekten Maßnahmen für die Öffnungen vorbereitet zu sein, dann doch blöd dastehen lässt. Weil es nicht nur ihre Unternehmen unter Druck setzt, sondern uns alle.

Irgendwie will man den Zweiflern und Nörglern zustimmen, dass "der Mensch aus der Geschichte nichts lernt"! Der kurzfristige Profit mehr Wert ist, als sich - auch wenn unsere Volkswirtschaft finanziell natürlich stark betroffen ist - Zeit zu nehmen, um in den Hausverstand und gute Kommunikation für verständliche Eigenverantwortlichkeit zu investieren, um langfristig wieder profitabel agieren zu können.

Dumme Fragen gibt es nicht. Dumme Antworten übrigens auch nicht.

Einfache Verhältnisse also, Grundsituationen, von Menschengedenken an wichtig und wiederkehrend. Nur die insgeheim vorgehenden Sinnverschiebungen, die von gar nicht so leisen Irritationen – dem Nicht-Verstehen und Nicht-Zuhören – ausgehen, sorgen dafür, dass die Banalität sich nach wir vor nicht in Bedeutsamkeit wandelt.

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