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DER MORGEN DANACH

Trotz der vier großen Krisen (ja, es ist nicht nur Covid), mit denen wir jetzt konfrontiert sind - eine Virus-Pandemie, eine sich vertiefende globale Rezession, eine eskalierende Klimakrise und strukturelle Ungleichheit zwischen den Rassen - sind wir im Lust&Leben Team positiv und schauen optimistisch in die Zukunft für die Welt und unser Österreich. Trotz der augenscheinlich, wachsenden Risse und Spalten in unserer Gesellschaft aufgrund des Mangels an Vertrauen und an profunder Information, aber auch der menschlichen Dummheit jedes Einzelnen. Weil, was wäre die Alternative?

«Das Umfallen gehört dazu, um wieder aufstehen zu können.»

Ein Wort steht für unseren Optimismus stark im Vordergrund: Resilienz (von lateinisch resilire «zurückspringen» «abprallen») oder psychische Widerstandsfähigkeit: Die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen (Quelle: wikipedia.org). Diese Widerstandsfähigkeit ist natürlich nur möglich, wenn es "ein festes Fundament gibt, an dem man sich aufrichten kann." Daran gilt es jeden Tag zu arbeiten, jeden Tag zu lernen und sich zu verbessern.

Also sollten wir alle raus aus überkommenen Geschäftsmodellen, die ausschließlich den extensiven Konsum fördern. Klar sind wir vom Konsum und dessen Wachstum abhängig. Wie sollte sonst die Verschuldung gemessen am BIP der Volkswirtschaften weltweit (12.000.000.000.000 Euro alleine in Europa) in Balance bleiben. Wir sollten mehr wirksam für uns selbst und andere in unserem Umfeld sein. Weil der Zweck des Konsums hat sich weiterentwickelt: von der tatsächlichen Bedarfsdeckung zur Identitätsstiftung, zur Demonstration von Zugehörigkeit und schließlich hin zur emotionalisierenden Selbstentwicklung. Die Maslow’sche Bedürfnispyramide hat eine sechste Ebene erhalten: Selbsttranszendenz.

«Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen, ohne soziale Kontakte funktioniert weder Wirtschaft, schon gar nicht das Leben. Wir sind Menschen.»

Die Gäste der Zukunft, die Jugendgenerationen Y, Z und nun auch Alpha, werden ihr Leben verantwortungsvoller gestalten müssen. Und die Verzichtshaltung dieser neuen Avantgarde wird auch das touristische Angebot prägen. Die Gastronomie könnte der neue (auch digitale) Handel und Nahversorger im lokalen Bereich werden. Aber wie befreien wir uns im Tourismus, aus dieser scheinbar alternativlosen Wachstumsspirale, um eine bessere Version eines erfüllende Tourismus zu versuchen?

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