GASTRONOMIE UNAUFHALTBAR

Der österreichische Tourismus und alle Branchen, die damit einhergehen, zeichnen sich dadurch aus, dass sie aus Menschen bestehen. Menschen die in den Betrieben wohnen und mit den Betrieben verwurzelt sind. Es geht also um mehr, als betriebliche Existenzen. Und es wurde Großartiges geleistet. Seit mehr als einem Jahr! Es geht nicht mehr darum die Krise zu bewältigen, wir müssen den Blick nach vorne richten.

"Pessimisten werden seltener enttäuscht - das ist ein Vorteil"

Eine Öffnung vor Pfingsten ist für viele Gastronomen im hohen Maße unrealistisch. Wieder Zeit um auf neue Richtlinien der Regierung zu warten oder eben doch selbst zu agieren, um die heikle Phase des Aufsperrens sicherer und auch logistisch besser koordiniert zu gestalten. Auch wenn es mühsam ist.

Vorbereitung ist aktuell das Maß aller Dinge. Heute für das morgen im Betrieb arbeiten, das Credo. Das ist es, das zählt in einer Zeit der Maßnahmen, Verordnungen und Lockdowns. Die Verfügbarkeit von Professionisten ist besser als in der Hochkonjunktur, die Baukosten sind günstiger, die Förderintensitäten hoch und man hat keinen Umsatzverlust durch Sanierungsarbeiten, da der Betriebe ohnehin geschlossen ist. Wann also, wenn nicht jetzt an der Zukunft arbeiten.

Die ÖHT unterstützt ab April die Vorhaben in den Außenbereichen der Gastronomen mit bis zu 20 Prozent. Insgesamt steht dafür ein Budget von 10 Mio. Euro bei einer Deckelung von 200.000 Euro im Einzelfall bereit. Damit kann man einiges bewegen. Wieder eine Förderung abrufen.

Die Unterstützungsmaßnahmen und Förderungen haben den Betrieben nicht nur das Überleben gesichert, sie haben darüber hinaus zur Entwicklung dieser beigetragen. Wir müssen aufhören, die Rolle der Verzweifelten einzunehmen. Denn es liegt ein ganz spannender Weg vor uns, den wir gemeinsam gehen, wie wir es immer getan haben.

Wolfgang Kleemann, Generaldirektor der ÖHT

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