MARKTVERSAGEN

Der Umgang des Menschen mit drohenden Katastrophen ist scheinbar nicht von dieser Welt, anders lässt sich die mediale wie politische Debatte zum Klimawandel und wirtschaftliche Ignoranz zur weltweiten Verschmutzung unseres Planeten kaum erklären. Vielleicht sind es die Fakten, die den Emotionen im Wege stehen. Vielleicht fehlt der tatsächlichen Bedrohung eine mystische Prognose zum Weltuntergang mit etwas Unschärfe à la Maya-Kalender, der diesen für 2012 vorsah, oder mehr esoterisch betrachtet in Bezug auf den Halley’schen Kometen, der ihn zumindest 1910 eingeleitet haben soll. Wann werden wir uns der Katastrophe bewusst, an der wir basteln?

Wann enden unsere Ausreden, unsere Dummheit zu meinen, im eigenen Leben nichts von Bedeutung tun zu können? Wann setzen wir ernsthafte Schritte für die Veränderung dieses Systems, um ab „morgen“ wirksam gegenzusteuern?

»Wir sind Teil des Problems, also sind wir auch Teil der Lösung«

Es beginnt doch beim Einkauf und der Verwendung von Gütern des alltäglichen eigenen Lebens bis hin zur Eindämmung schädlicher Stoffe und Güter mit einem schlechten CO2-Abdruck im Unternehmen, wo es nur möglich ist. Vor einer rigorosen Vermeidung ohne Plan ist natürlich zu warnen, weil im Geschäftsleben auch Abhängigkeiten bestehen. Was heute aber nicht mehr geht, ist, nicht in neuen Lösungen zu denken und alle Beteiligten – vom Partner über die Mitarbeiter bis zum Lieferanten – an Bord zu holen, zu motivieren und auch in die Pflicht zu nehmen.

Lust & Leben ist nun plastikfrei und wird seinen Fokus mit konkreten Maßnahmen zur Nachhaltigkeit in unserer Heimat sowie international schärfen, damit die erforderliche Veränderung auch Sicherheit und Orientierung erhält. Eine Marktwirtschaft muss Gewinne machen, darf jedoch auch neue Lösungsansätze und Regeln für unseren Planeten schaffen.

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