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GASTRONOMIE IST KULTUR

Die Gastronomie gehört zu unserem Leben. Noch hat sie Pause, aber wir dürfen sie nicht verlieren. Mit den FrühlingsNews starten wir die nächsten Online-Ausgaben unseres Magazins und stellen Artikel vor, die Lust auf gutes Essen machen, auf die Getränkekultur und nicht zuletzt auf all die Menschen, die uns als Gastgeber willkommen heißen.

„Vielleicht gibt es schönere Zeiten; aber diese ist die unsere.“

Ein Blick in die weitere Vergangenheit zeigt uns, dass es auch hierzulande schon wesentlich schlimmere Zeiten gegeben hat. Lassen wir uns also nicht entmutigen. Nehmen wir unser Schicksal selbst in die Hand und gestalten wir die Zukunft mit Freude und Optimismus.

Alleine ist der Mensch nichts. Selbst ein Eremit existiert nur, weil er eine Familie hatte, die ihn groß gezogen hat. Der Mensch ist ein soziales Wesen, das erst durch das Miteinander mit anderen Menschen Form annimmt. Unsere Gesellschaft bedingt das Sehen und Gesehenwerden. Als Gastgeber wie auch Gast existieren wir erst, wenn wir auch wahrgenommen werden. Der virtuelle Raum kann hier bestenfalls als Notlösung dienen.

Die schönste Form des menschlichen Miteinanders geschieht immer noch bei Tisch – von Angesicht zu Angesicht bei Essen und Trinken. Der Gastronomie kommt dabei eine unverzichtbare Rolle zu, weil sie im Gegensatz zu privaten Einladungen inklusiv und nicht exklusiv ist.

Es erfordert Mut, mehr Gewicht auf das Sein als auf das Tun zu legen. In den letzten Monaten, in denen vielen von uns ihr Handlungsspielraum massiv eingeschränkt wurde, erscheint dies nur als schwacher Trost. Doch erst ein reflektiertes, bewusstes Sein führt zu einem wirklich sinnvollen Handeln.

Gerade als Unternehmer ist ein reflektiertes Agieren die Basis, um Führungsaufgaben erfolgreich wahrnehmen zu können. Schlagwörter wie „flexible Teams“, „flache Hierarchien“, „neue Formen der Zusammenarbeit“ und „sozialer Vernetzung“ können nicht über die Bedeutung von unternehmerischer Führung hinweg täuschen.

Als wären wir Menschen nur noch getriebene Teilchen einer großen Entscheidungsmaschine in der "Cloud“. Ein Chef, der sich selbst reflektieren und verändern kann, den Mut hat auch Emotionen zu zeigen und dadurch ehrliche Rückmeldungen generiert, wird auch sein Unternehmen transformieren und seine Teams leiten können.

Verantwortung lässt sich nicht in die Cloud delegieren – man muss sie im Hier und Jetzt wahrnehmen. Gerade in Zeiten eingeschränkter Handlungsspielträume brauchen wir ein Mehr an guten Entscheidungen.

Was meinen Sie? Wenn Sie Ihre Meinung mit uns und Ihren Kollegen teilen wollen, schreiben Sie uns doch einfach wieder: lustundleben.at/kontakt.

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