SCHWIERIGE ZEITEN

Fordern einfache Lösungen

Anlässlich der „imaginären“ ALLES FÜR DEN GAST 2020 haben wir Produzenten und Händler der Zulieferindustrie um Beiträge ersucht, die Ihnen einen Überblick zu ihren Angeboten geben sollen. Damit die Zeit ohne Gäste für eigene Ideen im Betriebe genutzt werden kann. Verpackt wurden die Beiträge in der aktuellen Ausgabe#85. Aber es darf sie auch - klein und fein - als eigenes Heft geben.

Weil das Gesellschaftsspiel der Güter in Zeiten des Überkonsums uns alle betrifft, wie auch die Fragen dazu nicht weniger werden. Welche Gesellschaft wollen wir in Zukunft? Weiterhin eine, in der wir unserem Banker das Geschäftsmodell und den nächsten Wachstumsschritt erklären müssen, um die Finanzierung aufrecht zu halten? Den Gästen, die nächste Attraktion bieten können, um noch mehr Masse zu erzielen?

Die politischen Handlungen bei Corona zielen einmal mehr auf die Konzerne ab - und damit auch oft überkommene Geschäftsmodelle. Wir wissen eh - nach der Wahl ist vor der Wahl -, aber es verlängert leider einmal mehr auch die langfristigen Probleme und echte Motivation für ein neues Konsumverhalten.

So wie Menschen in der Mitte der Gesellschaft langlebige Gebrauchsgüter wieder schätzen lernen, werden sie auch sinnstiftende, individualisierte Erlebnisse in der Gastronomie und Hotellerie verlangen. Die emotionalisierte Selbstentwicklung der Gäste hat ja schon begonnen, was an den Jungen bereits ablesbar ist. Und da meine ich nicht alleine, den Körperkult mit dem Fetisch Tattoo.

Das Service wird noch größer gedacht, Convenience auf elegante Weise noch stärker einfliessen müssen. Und ja, auch bezahlt werden. Veranstaltungen werden individualisierte Erlebnisse. Klein, fein, diskursiv und mit bester Präsenz, weil reine Digitalveranstaltungen ermatten nicht nur unsere Kinder.

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