MINO ZACCARIA

Der Gastgeber aus Leidenschaft übernahm das ehemalige »Italic« im Herzen von Wien und setzt auf authentische Küche aus Apulien.
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Chefredakteur Wolfang Schedelberger zu Gast bei Mino Zaccaria in seinem neuen Wiener Ristorante A-Frisella.
Foto: Redaktion

Dank seiner Zeit als langjähriger Geschäftsführer der »Cantinetta Antinori« und – des »Ristorante Procacci« ist Mino Zaccaria einer der bekanntesten Gastronomen Wiens. Der herzliche Gastgeber wurde auch schon als Falstaff Maitre des Jahres (bei Toni Mörwald im Hotel »Ambassador«) ausgezeichnet. Der gebürtige Italiener ist fest mit der Donaumetropole verwurzelt und so verwundert es nicht, dass sich sein neues Restaurant-Projekt wieder im Herzen der Stadt befindet: Zaccaria hat Mitte September’21 das ehemalige »Italic« übernommen und es als apulisches Restaurant wieder eröffnet.

Im Fokus ist die herzhafte Küche seiner Heimat Apulien: »Es sind einfache Gerichte, aber die Qualität der Zutaten ist unschlagbar!« Die apulische Küche besteht zu einem sehr großen Teil aus Gemüse, entsprechend viele vegetarische Gerichte soll man auf der Karte finden. Zudem müsse man nur eine Zutat weglassen, dann sind Speisen wie Fave e Fogghie oder Insalata di Pomodori auch vegan. Um die besten Lebensmittel stets frisch verfügbar zu haben, arbeitet Zaccaria mit Luca Miliffi von Cibus Italy zusammen. Da dieser auch als »Trüffelpapst« gilt, wird es auch eine kleine Auswahl an Trüffelgerichten geben.

Der Schwerpunkt liegt aber bei authentisch apulischen Gerichten, berühmt ist die Region unter anderem für Gemüse, Orecchiette, Fisch sowie Meeresfrüchte und Friselle. Letztere sind auch als das »Brot der Fischer« bekannt, erinnern optisch an Bagels und werden unterschiedlich belegt. Es ist original apulisches Streetfood, das im neuen Restaurant auch »über die Gasse« verkauft werden wird. Natürlich darf bei einem apulischen Restaurant die Aperitivo-Kultur nicht zu kurz kommen.

Weiters ist er auf irgendeine Art und Weise im Caffe Bacco in Margarethen dabei, wo die „Legende“ Alberto Stefanelli 2020 verstorben ist. Ich vermute mit Familie von Roberto d’Atri.

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Hier gehts zum Interview:
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"Es stimmt nicht, dass wir in Italien kein gutes Brot haben - man muss nur richtig einkaufen können"

Mino Zaccaria
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