IM WANDEL DER ZEIT

Wir erleben gerade bewegte Zeiten. Das erschwert die Unternehmensplanung in vielen Bereichen. Besonders betroffen sind davon die Gastronomie, Hotellerie und andere touristische Betriebe.

Den Lauf der Zeit selbst können wir nicht beeinflussen, ihr Wirken hingegen schon. Dinge verändern sich mit der Zeit. Manches verdirbt, Anderes wird besser, wenn man es richtig reifen lässt. Fisch zum Beispiel. Die Mähr vom ach so frischen Fisch war ein Gemeinplatz, der von den Wenigsten in Frage gestellt wurde. Ja, es gilt Kühlketten einzuhalten. Besser, wenn rasch geliefert wird. Und es ist auch richtig, dass Fisch rasch verdirbt. Verdorbener Fisch schmeckt im besten Fall unangenehm, im schlimmsten Fall verursacht er schwere Erkrankungen. Dass heimische Köche jetzt daran gehen, den frisch gelieferten Fisch unter kontrollierten Bedingungen reifen zu lassen, ist ein junges Phänomen. Aber auch ein ungemein Spannendes.

Dass Jahrgangschampagner ein spannendes Thema ist, wissen wir schon länger. Je älter, desto besser gilt hier aber nur bedingt. Wie lange ein Schaumwein vor Ort im Keller auf der Hefe verbringt, ist eine Sache. Wie viel Zeit zwischen der Degorgierung und dem Öffnen verstreicht, eine andere. Hier ticken die Uhren unterschiedlich schnell. Spannend sind Jahrgangschampagner allemal. Kostspielig auch. Aber es kann sich lohnen. In Zeiten wie diesen tut es manchmal ganz gut, auch sich selbst zu belohnen. Jahrgang 2012 ist schwer zu empfehlen. 2006 auch. Gibt’s was zu feiern? 1999!

Zum Abschluss noch einen Kaffee. Vielleicht einen Kalten. Der kann ja endgegen landläufiger Meinung durchaus frisch sein. Ganz langsam nach der Coldbrewing-Methode zubereitet, etwa. Es muss ja nicht immer ein Espresso sein. Manche Dinge ändern sich eben mit der Zeit, meint Ihr Lust&Leben-Team.

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