KOCHKUNST

Kochen ist eine Kunst und eine gar edle. Heutzutage liegt die Kunst allerdings nicht nur in der richtigen Auswahl und Zubereitung der Zutaten.

Sondern auch in der fantasievollen Präsentation auf dem Teller oder im Glas – möglichst „instagrammable“ sollte es sein. Die folgenden vier Food- und Cocktailkreationen sind Blickfang für jede Kamera.

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DESSERT-METAMORPHOSE
Foto: Brasserie im Four Seasons Hotel Bangkok at Chao Phraya River

Wenn das Bananen und Passionsfrucht-Omelette Norvegienne am Tisch flambiert wird, ist das Staunen der Gäste garantiert. Chefkonditor Thawinee Mettathammakul verpasst dem französischen Klassiker mit einer Füllung aus lokalem Rum und tropischen Früchten einen modernen thailändischen Touch. Die äußere Baiser-Schicht, die wie der Kokon eines Schmetterlings anmutet, sorgt dafür, dass das Eis im Inneren isoliert und vor dem Schmelzen bewahrt wird. Das Ergebnis ist eine leichte, erfrischende Balance aus süßem Baiser und säuerlicher Passionsfrucht.

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GENUSS DURCH DIE BLUME
Foto: Pop-up-Dining im ROKA Mallorca bei Rainer Becker

Bei den kunstvoll angerichteten Robata-Gerichten, Salaten, Tatakis oder dem typischen Tokusen-Sashimi fällt es einem schwer, den Blick über den eigenen Tellerrand schweifen zu lassen. Das hauchdünn geschnittene Sashimi von der Gelbschwanzmakrele beträufelt mit Yuzu-Trüffel-Dressing ähnelt mehr einer kunstvoll drapierten Blüte als einer klassischen Vorspeise. Sehenswert auch das Schwester-Restaurant Zuma in London.

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SPIEL MIT GEGENSÄTZEN
Foto: Buddha Bar Beach im Abaton Island Resort & Spa Kreta

Ein ungleiches Paar – das sind wohl für viele Feinschmecker die griechische Küche und innovative Kulinarik. Küchenchef Zinonas Christofidis’ Carpaccio vom Wolfsbarsch wird mit lacto-fermentierten Kirschen, Kaffee und Mandeln verfeinert und in einer Tonschale mit komplementärem Farbspiel aus Rot und Grün angerichtet. Griechische Aromen mit neoasiatischem Spirit sind seine gekonnte Antwort.

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COCKTAILKUNST MIT TIEFGANG
Foto: The Bar and Living Room im The Chedi Andermatt

„Kunst muss etwas aussagen wollen“ – so Barmanagerin Marie Gerber zu ihren künstlerischen Cocktailkreation. Ihr Drink ist nach dem Meeresgott Poseidon benannt. Die Symbiose aus Gin, Yuzu Sake und Tonic ist zugleich eine geschmackliche Ode an die Ozeane und im selben Schluck ein Warnsignal, dass die Meere durch Öl und Plastik immer mehr verschmutzt und dadurch zerstört werden. Das Öl in Form einer Reduktion aus Assam-Tee und Soja wird mit der Präsentation des frischen, sauren und leicht bitteren Cocktails abgerundet: in einem wiederverwendbaren Plastikbehälter mit 100 Prozent biologisch abbaubarem Reis-Strohhalm.

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