VELIMIR ET GAUDIUM

Frei übersetzt bedeutet es: großer Friede und Freude. Besser kann ein Blick in die Küche des Gaudiums in Münchendorf nicht beginnen.
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Der "STAHL-Kochblock" mit fugenloser Abdeckung und Hygieneunterbauten bildet dabei das Herzstück der neuen Küche. Koch Dominik Kreller, Eigentümer Patrick Hopf und GTA-Chef Velimir Sever zeigen sich zufrieden.
Foto: Otto Michael

Mit einer großen Portion Kultur im Konzept überzeugt Patrick Hopf schon jetzt seine Gefolgschaft. Der alte Hase, den es nach Stationen wie Rigi, Meinl am Graben oder dem Kamel nun nach Münchendorf verschlagen hat (satirische Geister meinen sogar geprügelt), weiß, dass es überall ein harter Job ist, Genuss und Lebensfreude zu verkaufen, wenn man’s nicht kann. Als Gastroprofi antwortet er auf die Frage, warum Münchendorf: Warum nicht?

Und tatsächlich folgt Hopf einem Trend, den uns die letzten Monate beschert haben. Denn die vielen Pendler werden viel weniger pendeln, als das bis vor „C“ noch der Fall war. Sie werden von ihren Homeoffices aus ins Gaudium „umfallen“ können, um über den regionalen Tellerrand zu blicken. Und die, die Hopf kennen, werden ohnehin kommen. Hopf hat sich fürs Gaudium von den mediterranen Küchen westwärts von Italien ausgehend begeistern lassen. Er bietet seinen Gästen italienische, französische, spanische und portugiesische Küche an. Als Foodie im Herzen zielt sein Konzept aber nicht auf die Sterneund Hauben-Küche ab, sondern auf die kleinen, feinen Küchen, in denen die Mama steht und kocht, „wie es sich gehört“. Mit dieser Idee war auch der Name Gaudium schnell gefunden, denn alle Sprachen dieser Länder sind lateinischen
Ursprungs, und allen gemeinsam ist die Freude am Essen und Trinken, die man nun auch in Münchendorf pflegen kann.

Die eigentliche Küche des Gaudiums – also der Raum, in dem Hand angelegt wird –, hinter den Schwingtüren, verdient besondere Beachtung. Denn was dort steht, hätten viele Mamas im mediterranen Westen gern in ihrer Küche stehen. Allein der Herdblock, der vielen hartgesottenen Küchenchefs die Freudentränen übers Gesicht laufen lassen würde, ist fugenlos ein Zeichen großer Wertschätzung für den Berufsstand. Deutsche Stahlqualität blitzt einem da aber nicht nur vom Herd entgegen, sondern aus der ganzen Küche. Auch am hintersten Winkel wurden Fugen verschweißt, um höchsten Hygieneanforderungen zu genügen. Ecken und Kanten wurden, wo nötig, abgerundet, um den Küchenhandwerkern nichts in den Weg zu legen.

Mit dieser Küche wurden nicht nur Normen eingehalten, sondern neu definiert und vorweggenommen. Sogar die Drehregler sind aus einem Stahl-Guss und runden die hochprofessionelle Gaudium-Küche fast ab. Wenn da nicht noch ein Güpferl draufgelegt worden wäre. Das Logo des Gaudiums, das „G“, findet sich nämlich aus Stahl gelasert und mit LED hintergrundbeleuchtet am Kopf des Herdblocks. Als Küchenchef Dominik Kreller das sah, entfuhr ihm ein „Lasset uns kneten“, und das Gaudium-Hausbrot begeistert seitdem auch die Gäste, die sich etwas aus der Greisslerei mit nach Hause holen.

Geplant hat die Küche Werner Redolfi, kongenial ausgeführt wurde sie von der GTA unter Federführung von Velimir Sever, der mit Meiko die Gaudium-Küche mit State-of-the-Art Küchentechnik veredelte. Das verarbeitete Stahlblech ist deutsche Wertarbeit und kommt vom
Schwesterunternehmen der GTA, der deutschen Firma Stahl.

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„Die steigenden Rohstoffpreise werden der Profiküche mehr Qualität bringen. Denn eine saubere Planung und Ausführung sowie hochwertige Geräte garantieren, dass die Küche länger hält.“

Werner Redolfi
Profiküchen-Planer & Berater

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Das Restaurant-Logo: Gelasert und LED-hintergrundbeleuchtet.

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Breit aufgestellt: Im Restaurant sich den mediterranen Genüssen hingeben, in der Greisslerei gibt es feine Spezialitäten und „Ready to cook“-Speisensets zum Mitnehmen.

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Gaudium
Am Triestingpark 1 / Top G
2482 Münchendorf

restaurant-gaudium.at

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