DIE SEHERIN

Wie die Visionen der größten österreichischen Hotelgruppe Wirklichkeit werden, kann man in Kroatien „sehen“ – aber auch in Obertauern.
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Freut sich, eine sichere kommende Saison garantieren zu können: Dario Kinkela, Food&Beverage-Sector- Director der Valamar-Gruppe.
Foto: Rainer Fehringer

Valamar setzt sich aus vala (Bucht) und mare (Meer) zusammen. Der Vorname Vala bedeutet: „die Seherin“.

Begonnen hat es staatlich, irgendwann im letzten Jahrtausend. In den Neunzigern wurde privatisiert, und seitdem wächst Valamar seinen Gästen genauso ans Herz wie seinen Mitarbeitern. In Kroatien findet man 35 Hotels und Resorts und 15 Campingplätze, die unter der Marke firmieren, in Österreich kann man in Obertauern sehen, was
Valamar unter „Gast geben“ versteht. Die Gruppe geht mit der Zeit und befriedigt die steigenden Erwartungen seiner Gäste auf beeindruckende Art und Weise. Dario Kinkela, Food& Beverage-Sector-Director der Valamar-Gruppe, ist einer der Gastgeber, die dafür verantwortlich sind. Gleich zu Beginn des Gespräches und später mehrfach betont Kinkela, wie wichtig seine Mitarbeiter seien – er trägt nur die Verantwortung.

Der sympathische, coole Kroate erzählt begeistert von den Produkten seiner Zulieferer aus der Region: „Wir arbeiten mit regionalem Gemüse, Käse, Wein und mit ausgezeichnetem Olivenöl, das, mit Preisen überhäuft, Weltspitze ist. Meine Mitarbeiter und ich haben den schönsten Beruf der Welt, wir leben vom Essen und Trinken.“ Kinkela ist auf eine angenehme Art stolz auf sein Land und gibt dieses Selbstbewusstsein an seine Mitarbeiter weiter. In den vielen Valamar-Destinationen, die wir besuchen durften, fällt auf, wie freundlich und zuvorkommend sämtliche Mitarbeiter sind und wie stolz sie auf Valamar und die Bedeutung für Kroatien hinweisen. Für Kinkela ist
Tourismus „People Business“ auch oder gerade in seinem Arbeitsbereich.

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Valamar Lanterna Premium Camping Resort in Poreč
Foto: Rainer Fehringer

Klar, ein F&B-Manager ist immer großem Kostendruck ausgesetzt, aber gerade in Urlaubsdestinationen und besonders in seinem Land muss die Qualität stimmen, und die bringen seine Mitarbeiter buchstäblich auch auf die Straße. Seit zwei Jahren arbeitet Valamar mit der neuen Zentralküche in Labin. Alles, was vorbereitet werden kann, wird vorbereitet. Final zubereitet wird frisch vor Ort. So werden die Küchen an den einzelnen Standorten so entlastet, dass man sich auf die Dienstleistung am Gast konzentrieren kann. Ein Zentraleinkauf, ein Zentralanlieferungsort, ein Zentralkühlhaus, geringere Energiekosten, kein Zulieferchaos an den Standorten und vor allem garantierte Qualität. Es wird also optimiert, wo es geht und sinnvoll ist, um letztlich den Gast mit höchster Qualität zu überzeugen. Dabei spielt das Land Kroatien immer eine tragende Rolle.

Direktor Kinkela geht es aber nicht nur um Qualitätssicherung, sondern wie erwähnt auch um Qualitätssteigerung, diese sichert er mit Fortbildungen und enger Zusammenarbeit mit seinen Zulieferern ab. Ein (Wissens-)Zulieferer ist Srecko „Felix“ Nemec, er ist für QimiQ u. a. für den kroatischen Markt zuständig und erklärt: „Ausschlaggebend für die Zusammenarbeit mit QimiQ war nicht nur die ,Intelligenz‘ des Produktes, die die Anwendung in diversen Bereichen logisch macht, sondern der Umstand, dass QimiQ keine Additive enthält und damit den hohen Ansprüchen der Valamar-Gruppe genügt.“

Für Direktor Kinkela ist Zusammenarbeit mit Österreich die Fortführung einer engen historischen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Beziehung, die sich über viele Jahrzehnte erstreckt. „Kroatien und Österreich verbinden die Anfänge des kroatischen Tourismus im 19. Jahrhundert in Opatija, meiner Heimatstadt, als österreichische
Familien hier ihre Winter-Residenzen errichteten. Österreich war immer wichtig für Kroatien, wie auch für Valamar. Gerade deshalb ist es mir wichtig, auf die Entwicklungen der letzten Monate hinzuweisen“, erklärt Dario Kinkela. „Wir konnten die aktuellen Themen Hygiene und Sicherheit in allen Bereichen sofort umsetzen, weil wir schon vor der Pandemie mitten in diesem Prozess waren. Zusätzlich haben wir das V-Health-&-Safety-Programm eingeführt, wir garantieren komplette Desinfektion der Räume, HACCP-Zertifizierung, F&B-Protokolle bezüglich Nachverfolgbarkeit, ein Ampelsystem in Gemeinschaftsräumen u. v. a. m. Valamar gewährleistet so einen unbeschwerten
Urlaub auf höchstem Niveau in sämtlichen Kategorien.

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Foto: Rainer Fehringer

Valamar hat eine neue Lifestyle-Marke namens [Places] by Valamar eingeführt, für Gäste, die Wahlfreiheit, modernes Design und authentische Erlebnisse am Urlaubsort mit vollem Respekt für Natur und Umwelt suchen. Das erste Valamar-Hotel unter der neuen Marke ist das Hvar [Placeshotel] by Valamar in Stari Grad auf Hvar (ehemaliges Hotel Lavanda). Eines der wichtigsten Merkmale dieses Hotels ist [Placesflex], dass es den Gästen die Freiheit bietet, das Restaurantangebot in dem Rhythmus zu genießen, der ihnen am besten passt. Wenn Gäste aus irgendeinem Grund das Mittag- oder Abendessen verpassen, können sie ihr tägliches Guthaben von 25 Euro im Hotelrestaurant oder in den Bars einlösen. Sie können auch den Betrag, den sie nicht ausgeben, auf den nächsten Tag übertragen. Die Gäste werden auch die fantastische Pool-Anlage genießen, die tagsüber mit Live-Musik von lokalen Bands und DJs zum Zentrum der Unterhaltung wird, die bis weit nach Sonnenuntergang andauert.

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»Meine Mitarbeiter und ich haben den schönsten Beruf der Welt – wir leben vom Essen und Trinken.«

- DARIO KINKELA -

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Srecko „Felix“ Nemec/QimiQ, Dario Kinkela/Valamar und Peter Eder/Lust&Leben beim Gespräch über Verbundenheit.

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Wer Tourismus der Zukunft aus der Nähe „sehen“ will, kann sich hier schlau machen:

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valamar.com

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